Unsere Wurzeln
Das Südtirol ist Teil unserer Familie
Der Baum ist ein Symbol für Leben, Wachstum und Beständigkeit. Seine Wurzeln reichen tief in die Erde und seine Krone strebt hoch in den Himmel hinauf. Der Baum verbindet Himmel und Erde, er steht für den Kreislauf der Natur.
Auch für unsere Familie hat der Baum eine grosse Bedeutung. Erstens dürfen wir in Zusammenarbeit mit der Natur unsere Apfelbäume pflegen und feine Äpfel ernten. Zweitens lässt sich unsere Familiengeschichte wunderbar anhand des Baumes erzählen.
Südtiroler Wurzeln
Der Vater von Hermann Kuppelwieser ist im Südtirol in Tappein oberhalb Schlanders aufgewachsen.
Schweizer Stamm
Als junger Mann ist Hermann Kuppelwieser senior auf der Suche nach Arbeit in die Schweiz gereist.
Ragazer Krone
In Bad Ragaz hat er seine grosse Liebe gefunden und hier ist unser Zuhause.
Das Südtirol ist ein fester Bestandteil unserer Familie. Aus diesem Grund haben wir in unserem Hofladen eine kleine Auswahl an ausgezeichneten Südtiroler Spezialitäten und deshalb widmen wir dieses Öpfelblettli unseren Südtiroler Wurzeln.
Wir wünschen Ihnen spannende Einblicke in das wunderschöne Südtirol.
Liebe Grüsse,
Ihre Familie Kuppelwieser


Das Südtirol
Eine traumhafte Region in der es viel zu entdecken gibt
Was gegensätzlich klingt, kommt im Südtirol zusammen. Was den Norden und den Süden jeweils ausmacht, verschmilzt in dieser Region zu einer genussvollen Lebenskultur und einer einzigartigen Landschaft. Das Südtirol ist alpin und mediterran zugleich. Im Südtirol sind die mächtigen Dolomiten zu bestaunen, lebendige Städte zu besuchen und unzählige Apfelplantagen und Weinberge zu durchwandern. Genuss und Naturverbundenheit gepaart mit atemberaubenden Aussichten sind im Südtirol alltäglich. Nicht umsonst ist das Südtirol einer der beliebtesten Lebensräume in ganz Europa. Eine Mischung aus südlicher Gelassenheit und alpiner Bodenständigkeit haben die Region geprägt und mitgeformt.
530'000
Menschen leben in Südtirol, davon 20% in der Landeshauptstadt Bozen
Fläche 7.389 km²
6% der Fläche gilt als besiedelbar
80% der Fläche ist Gebirge
Im Jahr 1919
wurde Südtirol Italien zugesprochen. Bis dahin gehörte die Region über fünf Jahrhunderte lang zu Österreich.
300 Sonnentage
im Jahr machen Südtirol besonders schön
3‘905 m
ragt der Ortler als höchster Berg Südtirols in den Himmel. Insgesamt sind über 350 Gipfel höher als 3.000 Meter.
3 offizielle Landessprachen
70% deutsch
26% italienisch
4% ladinisch
Im Jahr 1908
wurde die weltweit erste Seilbahn, die Kohlerer Bahn bei Bozen eröffnet. Inzwischen erleichtern 375 Aufstiegsanlagen den Weg nach oben.
8 Bezirksgemeinschaften
Bozen - Die Hauptstadt ist ein eigener Bezirk
Burggrafenamt - Hauptort: Meran
Eissacktal - Hauptort: Brixen
Pustertal - Hauptort: Bruneck
Salten-Schlern - Hauptort: Bozen
Überetsch-Unterland - Hauptort: Neumarkt
Vinschgau - Hauptort: Schlanders
Wipptal - Hauptort: Sterzing
Kuppelwies
Wo der Familienname Kuppelwieser herkommt


Familiennamen haben ihren Ursprung in dem Bemühen, Menschen voneinander zu unterscheiden. Als Unterscheidungsmerkmale wurden oft Berufsbezeichnungen oder der Herkunftsort verwendet. Beim Familienname Kuppelwieser handelt es sich um einen Herkunfts- und Wohnstättennamen. Das bedeutet, dass der Name sich auf eine geografische Bezeichnung bezieht. Der Name verweist auf Personen, die von einem Ort namens „Kuppelwies“ oder „Kuppelwiese“ stammten. Der Name kombiniert eine „Kuppel“ (Hügel) und eine „Wiese“, was auf bestimmte Landschaftsformen hinweist.
Im Südtirol gibt es das kleine Dorf Kuppelwies. Dieses idyllische Dorf liegt auf 1‘153 m.ü.M im Ultental am Ende des Zoggler Stausees. Das waldreiche Ultental liegt westlich von Lana. Es ist umgeben von den hohen Bergen der Ortler Alpen. Das ruhige Tal lädt zum Wandern, Geniessen und Entspannen ein. Es ist belegt, dass entfernte Vorfahren von uns ursprünglich aus Kuppelwies im Ultental stammen.
Tappein
Wo Hermann Kuppelwieser senior aufgewachsen ist
Der Vater von Hermann Kuppelwieser ist in Tappein aufgewachsen. Dies ist ein sehr kleiner Weiler überhalb Schlanders im Vinschgau. Tappein liegt auf 1‘397 m.ü.M. und besteht nur aus ein paar wenigen Gebäuden. Eines davon ist der Bauernhof, in dem der Vater von Hermann gross geworden ist. Vom Bauernhof eröffnet sich ein atemberaubender Weitblick auf das Vinschgau mit den vielen Apfelplantagen.
Tappein befindet sich auf der nördlichen Talseite des Vinschgaus. Diese Talseite ist sehr sonnenverwöhnt, weshalb diese Gegend oft als Sonnenberg benannt wird. Die faszinierende Aussicht über das Vinschgau, die malerischen Wanderwege und die vielen Sonnenstunden laden zu wunderschönen Wanderungen in der Region rund um Tappein ein. In das Wanderparadies am Sonnenberg gelangt man am besten über die Seilbahn St. Martin in Latsch.


Soweit das Auge reicht
Das Südtirol gehört zu den grössten Apfelanbaugebieten weltweit




Die Produktion von Äpfeln ist von zentraler Bedeutung im Südtirol. Soweit das Auge reicht, reihen sich Apfelbäume an Apfelbäume, Reihen an Reihen und ganze Plantagen an die Nächste. Im Südtirol wird auf einer Fläche von 18‘000 Hektar Land Äpfel angebaut. Es herrschen ideale klimatische Bedingungen für den Apfelanbau. Das alpin-mediterrane Klima mit 300 Sonnentagen im Jahr und geringen Niederschlägen sorgen dafür, dass die Äpfel gut gedeihen und dank den vielen Sonnenstunden ein herrliches Aroma entwickeln.
Jedes Jahr wird im Südtirol knapp eine Million Tonnen Äpfel geerntet. Es werden um die 30 verschiedene Apfelsorten angebaut. Zu den Hauptsorten im Südtirol gehören Golden Delicious, Granny Smith und Gala. Es werden aber auch weitere Sorten mit ganz unterschiedlichen Aromen wie zum Beispiel Cosmic Crisp, Braeburn, Fuji, Elstar, Bonita, Pinova oder Kanzi angebaut. Die Äpfel aus dem Südtirol werden weltweit in über 50 verschiedene Länder exportiert. Somit gehört das Südtirol zu den wichtigsten Apfelanbaugebieten im Herzen Europas.
Der Apfelanbau hat in Südtirol eine lange Tradition. Die Südtiroler Bauern legen großen Wert auf Frische und Qualität ihrer Äpfel. Zudem ist der Apfelanbau im Südtirol äusserst innovativ. Es werden neue Sorten gezüchtet, Anbaumethoden optimiert und neue technische Lösungen konzipiert. Südtirol zählt europaweit zu den bedeutendsten Erzeugern biologisch angebauter Äpfel. Schon in den 1980er-Jahren stellten die ersten Obstbauern in Südtirol auf die biologische Bewirtschaftung ihrer Apfelanlagen um. Mittlerweile macht der Bio-Anteil an der gesamten Südtiroler Apfelproduktion rund 12 Prozent aus.
Das Wissen und die Erfahrungen im Bereich Apfelproduktion ist im Südtirol umfassend. Wir arbeiten gerne mit BerufskollegInnen aus dem Südtirol zusammen. Es ist ein äusserst wertvoller Erfahrungsaustausch, den wir mit den Südtiroler Apfelbauern pflegen dürfen. Zudem arbeiten wir mit verschiedenen Firmen aus dem Südtirol zusammen, die sich in einem bestimmten Bereich spezialisiert haben, der für die Produktion von Äpfeln wichtig ist.
Gaumenschmaus
Genussvolles aus dem Südtirol
Weltbekannt ist das Südtirol für seine kulinarischen Genüsse. Aromatischer Wein, geschmackvoller Speck und knackige Äpfel sind aus dem Südtirol nicht wegzudenken. Die Region hat jedoch um ein Vielfaches mehr zu bieten. Pasta, Pizza und Antipaste gehören genauso zur Region wie Knödel, Schlutzkrapfen, Gestensuppe und Apfelstrudel.

Schüttelbrot
Schüttelbrot ist ein im Südtirol verbreitetes Fladenbrot aus Roggenmehl, Wasser, Hefe, Salz und Gewürzen. Es erinnert in seiner Konsistenz an Knäckebrot. Die lange Gehzeit des Teigs und die verdauungsfördernden Gewürze, wie Fenchel und Kümmel machen das Schüttelbrot besonders bekömmlich. Je nach Region können Geschmack und Aussehen variieren. Es zeichnet sich jedoch immer mit einer langen Haltbarkeit aus.

Süssspeisen
Die Südtiroler Dessertkultur ist ein Gaumenschmaus. Für die verführerischen Süssspeisen werden oft nur wenige Zutaten verwendet. Dazu gehören insbesondere Eier, Zucker, Mehl und viel Liebe. Aus diesen wenigen Zutaten entstehen Krapfen, Kiachl, Strudel, Strauben, Buchteln, Schmarrn, Riebel, süsse Knödel und vieles mehr. Wichtig ist, dass das Dessert bei der Auswahl der Speisen mit einkalkuliert werden sollte. Die himmlischen, jedoch üppigen Mehlspeisen beanspruchen oft relativ viel Platz im Magen.

Bretteljause
Eine Jause, Vesper, Marende oder ein Zvieri sind unterschiedliche Wörter für eine Zwischenmahlzeit. Im Südtirol kommt bei dieser Gelegenheit oft eine Bretteljause auf den Tisch. Dazu werden auf einem Holzbrett Südtiroler Speck, Kaminwurzen und Alpkäse serviert. Garniert wird die Bretteljause nach Belieben mit Radieschen, Fenchel, Essiggurken, Nüssen, usw. Traditionell wird Schüttelbrot zur Bretteljause serviert. Dazu darf ein gutes Glas Wein nicht fehlen. Eine Jause wird selten alleine genossen, denn gemeinsam schmeckts am besten.

Törggelen
Törggelen heisst im Südtirol die fünfte Jahreszeit, in der die Weinbauern im Herbst zum Verkosten des neuen Weins ihre Stuben und Buschenschänken öffnen. Dazu werden frische Kastanien, üppige Versperplatten und traditionelle Gerichte serviert.
Quellen
www.sudtirol.com | www.speck.it
Kaiserschmarrn
Den Ursprung in Österreich, aus dem Südtirol aber nicht mehr wegzudenken



Zutaten Teig
160 g Mehl
2,5 dl Milch
1 Prise Salz
5-6 Eier
4 EL Zucker
Puderzucker, Rosinen und Butter nach Belieben
Zubereitung
- Eier teilen
- Mehl mit Eigelb, Milch, Salz und 2 EL Zucker zu einem glatten Teig rühren
- Eiweiss steif schlagen, 2 EL Zucker dazugeben, schlagen bis die Masse glänzt
- Eischnee vorsichtig unter den Teig ziehen
- Nach Belieben Rosinen beigeben
- In der Bratpfanne Butterflocke zergehen lassen
- Ein Viertel der Teigmasse in der Pfanne verteilen, bei mittlerer Hitze backen
- Lässt sich der Teig vom Boden der Pfanne anheben, wenden und kurz fertig backen
- Nach Belieben Zucker beigeben, damit der Schmarrn karamelisiert
- Den Fladen mit zwei Gabeln in Stücke reissen und warm mit Zwetschgenkompott oder Apfelmus servieren
Der Blaue Schurz
Eine Tradition aus dem Südtirol

Der blaue Schurz wird als „Uniform“ der Südtiroler Bauern bezeichnet. Ursprünglich war der Schurz weiss und aus Leinen. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Baumwolle und die blaue Farbe ein Zeichen des Wohlstands, weshalb der traditionelle Schurz blau gefärbt wurde. Der Schurz dient zum Schutz der Kleidung und als Hand- oder Schweisstuch. Bereits zum ersten Schultag bekamen die Buben ihren ersten Schurz. Denn es galt „Ein Mann ohne Schurz ist nur halb angezogen“. Ist der rechte Zipfel in den Bändel hochgesteckt, ist dies ein Zeichen, dass die betroffene Person eine Pause macht oder Feierabend hat.
Der blaue Schurz ist mit kunstvollen Stickereien erhältlich. Auch Sprüche sind häufig darauf zu lesen, humorig, witzig oder sinnig oder einfach nur das Bekenntnis „I bin a Südtiroler“.
Musik Sonntag
Musikalische Unterhaltung im Kuppelwieser Hofcafi
Die Zeit geniessen. Mit Freunden plaudern. Wieder einmal das Tanzbein schwingen. All das können Sie im Kuppelwieser Hofcafé. Am folgenden Sonntag wird wieder lupfige Tanzmusik gespielt.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Sonntag, 25. Januar 2026
Prättigauer Power
