Frühlingsgefühle
Mit dem Erwachen der Natur erwachen auch wir Menschen
Die Vögel zwitschern bereits früh morgens fröhliche Melodien. Die Bienen und Hummeln summen fleissig. Die Gräser spriessen aus dem Boden und die Bäume bilden neue, zarte Blätter. Alles ist am Erwachen. Die neue Lebenskraft ist überall in der Natur sichtbar. Überall um uns herum können wir mit all unseren Sinnen das Erwachen des Lebens spüren. Diese Energie überträgt sich auch auf uns. Mit dem Frühling erwachen unsere Lebensgeister.
Die wohlige Wärme der Sonnenstrahlen, die unsere Haut zart streichelt, löst in uns ein angenehmes Gefühl aus. Wir verspüren einen Drang nach draussen zu gehen und die frische Frühlingsluft in uns aufzusaugen. Fröhlichkeit und Freude macht sich in uns breit. Auch die leuchtenden Farben des Frühlings erfreuen unser Gemüt. Das leuchtende Hellgrün der jungen Blätter. Die bunten Farben der Frühlingsblumen. Das reine Weiss der zarten Blüten der Obstbäume bringen uns zum Staunen und schenken uns gute Laune.
In diesem Öpfelblettli widmen wir uns den zauberhaften Blüten. Wir zeigen Ihnen die unterschiedlichen Blüten verschiedener Obstarten. Denn jede Pflanze hat seine eigene Strategie.
Wir wünschen Ihnen, dass Sie sich voller Freude in die zauberhafte Jahreszeit stürzen und wundervolle Frühlingsmomente geniessen können.
Liebe Grüsse,
Ihre Familie Kuppelwieser
Blütenparadies
Die zarte Schönheit der Apfelblüte
Im Frühling verwandelt sich unser Obstgarten in ein zauberhaftes Blütenmeer. Abertausende weisse Blüten zieren unsere Apfelbäume. Weiß und zart wie kleine Wolken schmücken sie jeden Zweig. Überall summt und brummt es. Die Bienen und Hummeln tanzen von Blüte zu Blüte. Ein leiser Wind trägt den süßen, verführerischen Duft der Blüten durch die Luft. Es duftet blumig, verlockend und voller Leben.
Wer unter den blühenden Bäumen steht, spürt die Energie des Frühlings in jedem Atemzug. Die Sonne lässt die Blüten erstrahlen. Auch die ersten zarten Blättchen spriessen aus den Knospen. In diesem Moment scheint die Zeit stillzustehen. Am besten bleibt man einmal kurz stehen, schliesst die Augen, atmet tief durch und saugt die Fülle des Frühlings in sich auf.
Es ist ein Naturspektakel, das unsere Sinne berührt: das Weiß der Blüten, das Summen der Insekten, der Duft in der Luft und die fröhliche Lebendigkeit um uns herum. Jeder Schritt zwischen den Bäumen macht spürbar, wie lebendig und kostbar dieser besondere Moment ist. Die Apfelblüte verwandelt unseren Obstgarten in einen Ort voller Zauber. Jedoch nur für kurze Zeit. Schon nach wenigen Tagen beginnen die Blüten zu welken und die weissen Blütenblätter werden vom Wind davongetragen.
Beerenblüten
So vielfältig wie die Beeren selbst
Schliessen Sie für einen kurzen Moment die Augen und denken Sie an Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Cassis und Heidelbeeren. Jede dieser Beeren sieht anders aus: Die einen sind rosa, andere fast schwarz. Manche sind rund, andere hängen in ganzen Trauben zusammen. Die Vielfalt der Beeren ist uns allen gut vertraut. Doch wie sehen eigentlich die Blüten dieser Pflanzen aus? Können Sie sich eine Heidelbeerblüte oder eine Brombeerblüte vorstellen? Das ist gar nicht so einfach. Über diese zarten Schönheiten wird selten gesprochen oder geschrieben. Das möchten wir nun ändern und Ihnen einige der wunderschönen Beerenblüten vorstellen. Ihre Formen sind nämlich genauso vielfältig wie die Beeren selbst.
Brombeeren
Die Brombeerblüte besitzt fünf schneeweisse Kronblätter. In der Mitte sitzt ein dichter Kranz aus zahlreichen feinen Staubblättern. Sie geben der Blüte ein besonders filigranes und leichtes Aussehen.
Himbeeren
Die Himbeerblüte besteht aus fünf weissen Kronblättern, die locker um die Mitte der Blüte angeordnet sind. Zwischen ihnen bleibt ein kleiner Abstand, sodass die Blüte leicht und offen wirkt. Die grünen Kelchblätter sind relativ gross und gut hinter den weissen Kronblättern zu erkennen.
Cassis (Schwarze Johannisbeeren)
Die Blüten der Cassis wachsen in kurzen, hängenden Trauben. Die kleinen Blüten zeigen einen schönen Farbverlauf: Innen sind sie grünlich, zu den Spitzen hin färben sie sich rosa bis rötlich. Besonders auffällig ist ihr feiner Duft, der bereits an die aromatischen Cassis-Beeren erinnert.
Rote Johannisbeeren
Die roten Johannisbeeren tragen im Frühling lange, filigrane Blütentrauben. Die einzelnen Blüten sind klein und grünlich-gelb gefärbt. Auf den ersten Blick wirken sie eher unscheinbar. Wer jedoch genauer hinschaut, entdeckt eine feine und stille Schönheit in diesen kleinen Blüten.
Heidelbeeren
Die Heidelbeeren tragen kleine glockenförmige Blüten. Diese zarten Glöckchen sind weiss und können einen leichten rosafarbenen Schimmer haben. Für viele Bestäuber ist es gar nicht so einfach, zum Nektar im Inneren der engen Blüte zu gelangen. Gerade Hummeln, mit ihrem kräftigen Körperbau, besuchen die Heidelbeerblüten jedoch besonders gerne.
Blüten Quiz
Aus welcher Blüte entsteht welches Obst?
Die Vielfalt der Blüten ist so gross, wie die Auswahl der Früchte und Beeren. Jede Pflanze bildet seine eigene ganz spezifische Blüte. Wir haben Ihnen auf der einen Seite zwölf verschiedene Blüten abgebildet. Auf der anderen Seite sehen sie zwölf verschiedene Obstarten. Erkennen Sie aus welcher Blüte welches Obst entstehen wird?
Offene Türen
Während der Blüte sind die Pflanzen besonders verletzlich
Eine Blüte ist wunderschön anzuschauen und sie übernimmt eine wichtige Aufgabe. Sie lockt die Insekten an, die die Blüten bestäuben. Die Insekten tragen die männlichen Pollen von Blüte zu Blüte und übertragen sie auf den weiblichen Griffel, wodurch die Blüte befruchtet wird. Nur so können wir im Sommer aromatische Beeren und im Herbst knackige und saftige Äpfel ernten.
Blüten bergen jedoch ein gefährliches Risiko. Man kann sie sich vorstellen wie offene Türen. Wenn wir unsere Wohnungstür offen lassen, kann jeder ungehindert eintreten. Ebenso ist es auch bei den Blüten. Der Baum bietet mithilfe der Blüten natürliche Öffnungen an, durch die die bestäubenden Insekten Zugang erhalten. Diese Öffnungen erleichtern jedoch nicht nur den Bestäubern den Eintritt, sondern auch Pilzsporen, Bakterien und Schädlingen. Je mehr Blüten geöffnet sind, desto grösser ist die Angriffsfläche.
Die Rinde ist hart, zäh und widerstandsfähig. Sie schützt die Pflanze das ganze Jahr über. Die Blätter werden mit der Zeit fest und bilden eine dünne Wachsschicht auf ihrer Oberfläche, die wie ein Schutzschild wirkt. So bildet die Pflanze verschiedene Schutzmechanismen um sich vor Schaderregern schützen zu können. Die Blüte und die ganz jungen Blätter sind jedoch ungeschützt. Sie besitzen keinen Schutzwall. Deshalb haben Krankheitserreger und Schädlinge im Frühling besonders leichtes Spiel.
Infektionen können auf mehreren Wegen erfolgen. Einerseits können die Insekten Krankheitserreger von Pflanze zu Pflanze übertragen. Andererseits spielen auch Wind und Regen eine Rolle. Der Wind trägt die Erreger durch die Luft von Pflanze zu Pflanze. Der Regen spendet die nötige Feuchtigkeit, damit die Erreger oder Pilzsporen wachsen und gedeihen können. Nasse Frühlingstage sind für uns Obstbauern deshalb immer eine besondere Herausforderung.
Quellen: www.apsnet.org | www.dwd.de
Zitronenkuchen
Mit cremiger Füllung und frühlingshafter Dekoration
Zutaten Biskuit
250 g Butter
250 g Zucker
1 Prise Salz
5 Eier
250 g Mehl
¼ TL Backpulver
25 g Mohnsamen
2 Zitronen
Zutaten Füllung
200g Vollrahm
300 g Doppelrahm Frischkäse
75 g Zucker
200 g Puderzucker
Zubereitung
- Butter, Zucker & Salz gut verrühren
- Eier dazugeben, kräftig weiterrühren
- Mehl, Backpulver & Mohn unterrühren
- Zitronenschale abreiben & Saft auspressen. Die Häfte der Zitronenschale & 4 EL Saft zum Teig dazugeben
- Teig in die Springform geben und 30 Min. bei 160°C Umluft backen
- Für die Füllung Frischkäse mit Zucker, restlicher Zitronenschale und 1 EL Saft verrühren
- Den Rahm steifschlagen und vorsichtig unter den Frischkäse ziehen
- Den Kuchen waagerecht halbieren
- Die Füllung auf den Boden verteilen, anschliessend den zweiten Boden auf die Füllung legen
- Puderzucker mit 3 EL Zitronensaft mischen und als Glasur über den Kuchen giessen
- Kuchen mit frühlingshaften Wiesenblumen dekorieren
Schnellstarter
Die Zwiebel als Energiespeicher für den Frühstart im Frühling
Kaum ist der Schnee geschmolzen, strecken die ersten Schneeglöckchen ihre zarten Köpfchen aus dem Boden. Kurz darauf folgen Krokusse, Tulpen, Hyazinthen und Osterglocken. Weshalb genau diese Blumen zuerst aus dem Boden spriessen, lässt sich durch ihre Überwinterungsstrategie erklären. Sie besitzen ein unterirdisches Speicherorgan – meist eine Zwiebel. Im Frühling bilden diese Pflanzen durch Photosynthese Nährstoffe und lagern diese als Vorrat ein. Nach dem Verblühen zieht sich die Pflanze in die Erde zurück, der oberirdische Teil welkt. Gut geschützt im Boden überdauert die Zwiebel den Winter. Sobald die Tage länger und wärmer werden, treibt die Pflanze dank ihrer gespeicherten Energie kraftvoll aus und schenkt uns die ersten Farbtupfer des Jahres.
Musik Sonntag
Musikalische Unterhaltung im Kuppelwieser Hofcafi
Die Zeit geniessen. Mit Freunden plaudern. Wieder einmal das Tanzbein schwingen. All das können Sie im Kuppelwieser Hofcafé. Am folgenden Sonntag wird wieder lupfige Tanzmusik gespielt.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Sonntag, 12. April 2026
Kapelle Viamala























